Begegnung ohne Begegnungszwang
Wie entstehen soziale Zwischenräume? Nachbarschaft entsteht nicht nur in Gemeinschaftsräumen oder bei organisierten Aktivitäten. Oft sind es die beiläufigen Begegnungen im Alltag, die Vertrautheit schaffen: vor dem Hauseingang, im Treppenhaus, auf dem Weg zum Briefkasten, in der Waschküche oder im siedlungsnahen Freiraum.
Doch wie müssen Wohnbauten und Siedlungen gestaltet sein, damit solche unverhofften Kontakte möglich werden, ohne Begegnung zu erzwingen?
Unsere Gäste bringen Antworten mit zu den räumlichen, gestalterischen und sozialen Voraussetzungen für niederschwellige Begegnung und gelebte Nachbarschaft. Sie erläutern die Übergänge zwischen privat und gemeinschaftlich, die Wege, die Schwellen und Aufenthaltsorte und beleuchten das Mass zwischen Nähe und Distanz.
Gäste
- Eveline Althaus, Sozialwissenschaftlerin
- Dominik Bueckers, Dipl. Architekt, Partner Studio Vulkan Landschaftsarchitektur, Zürich
- Weitere Gäste angefragt
Leitung
- Cornelia Alb, Dipl. Soziale Arbeit, MAS Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung, albprojekte – raum mensch kultur, Zürich
- Brigitte Nyffenegger, Landschaftsarchitektin SIA/BSLA und Partnerin Umland GmbH, Gestaltung städtischer und ländlicher Freiräume, Dozentin Hochschule Ost




