Der Energiesalon hat sich als Forum etabliert, in dem Fachgrössen über gesellschaftsrelevante Prozesse der Nachhaltigkeit disziplinenübergreifend nachdenken und debattieren. Sie stellen Projekte, Erfahrungen und Denkweisen vor und tauschen Wissen aus. Es werden massgebende Energiekonzepte diskutiert, zukunftsverträgliche Pläne besprochen, Entwicklungsprozesse thematisiert und die Herausforderungen der Umsetzbarkeit ermessen.

Der Energiesalon wurde 2008 von Bob Gysin + Partner BGP und EK Energiekonzepte, Zürich, gemeinsam mit Hochparterre ins Leben gerufen und findet seine Fortsetzung neu in Zusammenarbeit mit dem Architekturforum Zürich.

In Zusammenarbeit mit:

 

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18.11.2009, 18:30 Uhr

Energiesalon 8: Masterplan national und international

Masterplan Europaallee (ehemals Stadtraum HB), Zürich

Impulsreferat von Prof. Kees Christiaanse:

«Masterplan national und international mit Beispiel Stadtraum HB Zürich»

Es diskutieren unter der Leitung von Karin Salm, Schweiz. Radio DRS 2:

  • Prof. Kees Christiaanse, ETH Zürich und KCAP Architects & Planners, Rotterdam/Zürich
  • Walter Muhmenthaler, Sulzer Immobilien AG, Winterthur
  • Prof. Angelus Eisinger, HafenCity Universität, Hamburg
  • Prof. Carl Fingerhuth, Stadtplaner, Zürich

Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Apéro offeriert.

 

Der Salon 8 findet im Rahmen der Veranstaltungswochen des Hochbaudepartements der Stadt Zürich «Der Stand der Dinge – Bauen für die 2000-Watt Gesellschaft» im ewz Unterwerk Selnau, statt.

 

Urbanität und Nachhaltigkeit: Was kann ein Masterplan leisten?

Der Strukturwandel hat in vielen europäischen Metropolen riesige Areale, die vorher der industriellen Nutzung vorbehalten waren, zu Brachen werden lassen. Oft befinden sich diese Parzellen an zentralen Lagen innerhalb des Stadtgefüges und sind bestens erschlossen – hervorragende Voraussetzungen für eine Revitalisierung als neue Wohn- und Arbeitsquartiere. Natürlich sollen auch Dienstleistungs- und Freizeitangebote nicht fehlen. Was können und müssen nachhaltige Masterpläne für solche Areale leisten? Wie geht man mit dem Zeitfaktor um? Welches sind die Leitbilder, die KCAP beim Planen der zukünftigen Urbanität für die europäische Stadt verfolgt? Gibt es Unterschiede im Vergleich zu Planungen in Asien oder Amerika? Wie lässt sich eine nachhaltige Urbanität herstellen an Orten, die bisher «verbotenes Terrain» waren? Wie schafft man interessante Räume und ansprechende Gebäude, attraktiv für Nutzer, Nachbarn, und Investoren gleichermassen? Wie generiert man trotz des hohen Renditedrucks einen Mehrwert für die gesamte Stadt, auf ökonomischer, ökologischer und sozialer Ebene?

Welche Strategien waren matchentscheidend für den Stadtraum HB? Wie nachhaltig ist der Masterplan für den Stadtraum HB aus heutiger Perspektive? Welche Besonderheiten ergeben sich durch die Situation im gebauten Kontext im Gegensatz zu einer «Neugründung» auf der grünen Wiese oder dem chinesischen Wüstensand? Welche Bedeutung haben die Drahtgitter, die im Modell zu sehen sind? Welche Dinge würden Sie heute anders machen als 2004?

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Eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit:
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Medienpartner:
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