Der Energiesalon hat sich als Forum etabliert, in dem Fachgrössen über gesellschaftsrelevante Prozesse der Nachhaltigkeit disziplinenübergreifend nachdenken und debattieren. Sie stellen Projekte, Erfahrungen und Denkweisen vor und tauschen Wissen aus. Es werden massgebende Energiekonzepte diskutiert, zukunftsverträgliche Pläne besprochen, Entwicklungsprozesse thematisiert und die Herausforderungen der Umsetzbarkeit ermessen.

Der Energiesalon wurde 2008 von Bob Gysin + Partner BGP und EK Energiekonzepte, Zürich, gemeinsam mit Hochparterre ins Leben gerufen und findet seine Fortsetzung neu in Zusammenarbeit mit dem Architekturforum Zürich.

In Zusammenarbeit mit:

 

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30.09.2009, 18:30 Uhr

Energiesalon 6: HafenCity Hamburg: Markt und Nachhaltigkeit

HafenCity Hamburg, Rendering / Bild ASTOC © Schniebel

Impulsreferat von Jürgen Bruns-Berentelg:

«HafenCity Hamburg: Markt und Nachhaltigkeit»

Es diskutieren unter der Leitung von Karin Salm, Schweiz. Radio DRS 2:

  • Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung, HafenCity Hamburg GmbH
  • Reiner Gfeller, Allianz Suisse Immobilien AG
  • Prof. Manfred Hegger, TU Darmstadt, Energieeffizientes Bauen
  • Andreas Hofer, Architekt und Projektentwickler

Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Apéro offeriert.

 

Nachhaltige Urbanität in der HafenCity Hamburg?

Für Hamburg ist die HafenCity das zurzeit grösste städtebauliche Vorhaben. Auf einer Fläche von 157 ha entstehen in den nächsten 25 Jahren 5’500 Wohnungen und 40’000 Arbeitsplätze. Die Erfahrungen an andern Orten zeigen, dass Stadterweiterungsprojekte dieser Grössenordnung heute mit den herkömmlichen hoheitlichen Planungsinstrumenten nicht mehr zu bewältigen sind. Die Masterpläne werden oft nach kurzer Zeit Makulatur und eine Steuerung der Qualität ist nicht mehr möglich. Im Entwicklungs- und Realisationsprozess der HafenCity stellt der Materplan von KCAP/ASTOC nur eines unter mehreren Instrumenten dar, die die Nachhaltigkeit der HafenCity gewährleisten sollen. Um eine nachhaltige Urbanität aus der «Retorte» zu generieren, muss ein sensibles Gleichgewicht zwischen den verschiedenen ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten hergestellt werden. Dabei einen Ausgleich zwischen den unterschiedlichsten Anspruchsgruppen und deren oft widersprüchlichen Interessen zu schaffen, bildet die Grundlage einer erfolgreichen Stadtentwicklung.

Welche speziellen Instrumente bieten sich an, um die Nachhaltigkeit einer solchen Stadterweiterung zu messen und sicherzustellen? Und wie fühlt sich die neue Stadt an?

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Eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit:
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Medienpartner:
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