Der Energiesalon hat sich als Forum etabliert, in dem Fachgrössen über gesellschaftsrelevante Prozesse der Nachhaltigkeit disziplinenübergreifend nachdenken und debattieren. Sie stellen Projekte, Erfahrungen und Denkweisen vor und tauschen Wissen aus. Es werden massgebende Energiekonzepte diskutiert, zukunftsverträgliche Pläne besprochen, Entwicklungsprozesse thematisiert und die Herausforderungen der Umsetzbarkeit ermessen.

Der Energiesalon wurde 2008 von Bob Gysin + Partner BGP und EK Energiekonzepte, Zürich, gemeinsam mit Hochparterre ins Leben gerufen und findet seine Fortsetzung neu in Zusammenarbeit mit dem Architekturforum Zürich.

In Zusammenarbeit mit:

 

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02.09.2009, 18:30 Uhr

Energiesalon 5: Der ökologische Footprint – Implikationen für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Eco City Dongtan, China © ARUP

Impulsreferat von Martin Kärcher:

«Der ökologische Footprint – Implikationen für eine nachhaltige Stadtentwicklung»

Es diskutieren unter der Leitung von Karin Salm, Schweiz. Radio DRS 2:

  • Martin Kärcher, Global Footprint Network, Zürich
  • Jean-Claude Maissen, Fund Manager Credit Suisse Real Estate Fund Green Property
  • Sebastian El khouli, BGP Architekten, Zürich
  • Prof. Roland Dieterle, Architekt, München

Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Apéro offeriert.

 

Der Mensch ist das erfolgreichste Lebewesen des Planeten. Die Weltbevölkerung wird täglich grösser, immer mehr Menschen leben in einem städtischen Umfeld. Dabei verbraucht die Menschheit mehr biologische Ressourcen als die Erde regenerieren kann. Wie nahe sind wir an diesen ökologischen Grenzen? Wie weit sind wir vom Ziel der Nachhaltigkeit entfernt und wie schnell können wir es erreichen? Um das zu wissen und um unser Handeln zu steuern, brauchen wir Messinstrumente. Der Ecological Footprint (oder ökologische Fussabdruck) ist ein solches Instrument. Er misst, wie viele biologische Ressourcen uns zur Verfügung stehen, und wie viel wir verbrauchen. Er dokumentiert auch, welche Bevölkerungsgruppen und welche Aktivitäten wie viele Ressourcen verbrauchen.

Unser Bestreben zielt darauf hin, unserem Naturreichtum ebensoviel Beachtung zu schenken wie zum Beispiel dem Aktienmarkt oder dem Bruttosozialprodukt. Das gilt auch für Architekten und Stadtplaner und deren Gebäude und Städte. Wir wollen eine Welt, in der alle Menschen in Wohlstand leben können. Es soll eine Welt sein, in der wir Innovationen nutzen, um unsere ökologische Sicherheit zu stärken. Das ist unsere Vision, die wir in die Tat umsetzen wollen. Wir stellen die wissenschaftliche Basis zur Verfügung, zeigen praktische Anwendungen und suchen den globalen Dialog über eine nachhaltige Zukunft. Dabei soll auch ein (kritischer) Blick auf die neuesten Entwicklungen im Gebiet der Ökostädte wie zum Beispiel Dongtan (China) oder Masdar (UAE) geworfen werden. Halten ihre Konzepte, was sie versprechen?

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Eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit:
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Medienpartner:
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