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Natürlicher Leichtbau erfolgt durch Anpassung an die Umwelt: kurzfristige Adaption durch Regulation, mittelfristige Adaption durch Wachstum und langfristige Adaption durch Mutation oder Selektion.
Die kurzfristige Anpassung hat im Bereich des Tragwerks durch Lastpfadmanagement und im Bereich der Fassade durch adaptive Gebäudehüllen bereits Einzug in die Technik gefunden. Am ILEK entwickelte Prototypen demonstrieren dies erfolgreich. Mittelfristige, wachstumsbasierte Verfahren werden zusammen mit der Sektion für Tissue Engineering des Anatomischen Instituts in Tübingen erforscht.
Mit der Entwicklung eines neuartigen Bioreaktorsystems für großformatige, dreidimensionale Zellkonstrukte zur Generierung natürlicher Werkstoffe konnte eine Schnittstelle zu den Ingenieurwissenschaften geschaffen werden. Das Prinzip des natürlichen Leichtbaus soll mit Mitteln der Zellkulturtechnik reproduziert werden.
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