Geschichte

Am 19. Februar 1987 nahm das Architekturforum Zürich am Neumarkt 15 mit der Ausstellung «Ladies First» seinen Betrieb auf. Seither ist es mit über 150 Ausstellungen und weit mehr Veranstaltungen ein Ort der Aus-einandersetzung mit aktuellen Positionen der Architektur und des Städtebaus geworden, der über Zürich hinaus ein fester Bestandteil des kulturellen Angebots ist.

Gegründet wurde das Architekturforum von engagierten Architektinnen und Architekturvermittlern nicht zuletzt unter dem Eindruck der damaligen politisch angeheizten Atmosphäre mit dem Ziel, eine «Plattform für aktuelle Stellungnahmen und Debatten zu schaffen, aber auch ein Instrument, um auf die Planungs- und Baupolitik diskursiv einzuwirken. Kurzum ein Ort, der Bühne, Kanzel, Hörsaal und Ausstellungsraum zugleich ist.» Diese Zielsetzungen haben nach wie vor ihre Gültigkeit.

Das Architekturforum fand seinen idealen Rahmen im von Fritz Schwarz ausgebauten Hof des Altstadthauses am Neumarkt 15. Seit einigen Jahren ist der Wunsch nach neuen Räumlichkeiten mit direktem Kontakt zur Öffentlichkeit und mehr Platz, insbesondere für die Veranstaltungen, stetig gewachsen. Im Frühsommer 2007 wurden wir mit der ehemaligen Autogarage Foitek AG an der Brauerstrasse 16 fündig und konnten am 18. November – gerade noch rechtzeitig zum 20-jährigen Bestehen – die «rohen» Räumlichkeiten erstmals präsentieren. Den Umbau konzipiert und gestalterisch begleitet haben mit Miller & Maranta, Basel, diejenigen Architekten, welchen die erste Ausstellung am neuen Ort gewidmet ist.

Seit über fünfundzwanzig Jahren wird das Architekturforum Zürich getragen von den heute rund 800 Mitgliedern des Trägervereins. Viele von ihnen haben mit Spenden den Schritt von der Altstadt in den Kreis 4 ermöglicht.

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